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Tag des Ehrenamtes 2017 – Eicherscheid

Ehrenamtspreisträger 2017 – Günter Offermann

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Laudatio: Ortskartellvorsitzender Christof Huppertz

Auch ich begrüße alle recht herzlich.

Unser zu Ehrender aus Eicherscheid heißt Günter Offermann. Er trat als 14-jähriger im Jahre 1966 in den Sportverein Germania Eicherscheid und zwei Jahre später in das Trommler- und Pfeiferkorps Eicherscheid ein.

Beiden Vereinen ist er nach wie vor treu. Er spielte in den Eicherscheider Fußballmannschaften bis er als aktiver in der Alt-Herrenmannschaft die Fußballschuhe an den Nagel hing.

Das Trommler- und Pfeiferkorps unterstützt er heutzutage noch immer bei auszurichtenden Festen wie Kirmes, Karneval, usw.

Damals ahnte noch kein Eicherscheider was er alles für unseren Ort leisten würde.

1979 übernahm er das Amt des ersten Vorsitzenden des Trommler- und Pfeiferkorps. Im Jahre 2001 gab er dieses Amt ab und blieb dem Vorstand aber weiterhin 10 Jahre als Beisitzer erhalten.

Außer seiner Vorstandsarbeit im TPK trug er den Schellenbaum und spielte auch jahrelang die dicke Zimm.

Aufgrund seiner Verdienste um den Verein erhielt er 2014 die höchste Auszeichnung des Trommler- und Pfeiferkorps Eicherscheid und wurde zum Ehrenvorsitzenden.

Den Bau der TENNE hat er maßgeblich mit vorangetrieben und mit seinem Einsatz den Bau dieser auch umgesetzt. Losgekommen ist er bis heute nicht von der TENNE. Vielen hier Anwesenden wird er wohl in den letzten 20 Jahren in der TENNE mal über den Weg gelaufen sein. Er ist die gute Seele der TENNE und pflegt und hegt diese mit seinem großen Engagement.

Dabei ist ihm das Zeitgefühl ein wenig verloren gegangen. Insider wissen wenn Kommentare fallen wie „help merr ens grad“ oder „dat durt merr 10 minütte“, dass dies etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen wird.

Seine Frau Maria, seine beiden Töchter und sein Enkelkind haben sicherlich ein besonders hilfsbereites Familienmitglied.

Unterstützung bei der Aufstellung des Tennenbelegungsplans erhält Günter von seiner Frau Maria.

Theoretisch ist Günter seit 100 Jahren in beiden Vereinen und davon hat er 52 Jahre mehr als die normale aktive Mitgliedschaft Arbeit verrichtet.

Hervorzuheben ist, dass Günter gemeinsam mit dem langjährigen Vorsitzenden der Eifelklänge Eicherscheid, Rolf Baumgarten, bewirkt hat, dass die beiden Musiktreibenden Vereine Eicherscheids nach vielen Jahren gegenseitiger Missachtung mehr und mehr aufeinander zugegangen sind und heute ein harmonisches Verhältnis zueinander haben. Dies war sicherlich auch mit einer der Grundsteine, die es überhaupt ermöglicht haben, die TENNE in Eicherscheid bauen zu können.

Ich habe viele Jahre mit Günter zusammenarbeiten dürfen und hoffe, dass noch viele Jahre hinzukommen. Er hat vielen Menschen das Vereinsleben vor gelebt und vermittelt.

Günter, von Herzen den allerherzlichsten Glückwunsch aller Eicherscheider und von mir natürlich!

Danke für deine Arbeit.

Tag des Ehrenamtes 2016 – Eicherscheid

Ehrenamtspreisträger 2016 – Rolf Baumgarten

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Laudatio Ehrenamtsträger 2016 – Rolf Baumgarten

Unser zu Ehrender aus Eicherscheid heißt Rolf Baumgarten. Er trat als 10-jähriger im März des Jahres 1968 gleich in zwei Eicherscheider Vereine ein:

Zum einen in den Musikverein Eifelklänge Eicherscheid und zum anderen in den Sportverein Germania Eicherscheid. Beiden Vereinen ist er nach wie vor treu. Seine Fussballschuhe hängte er im Jahre 1986 an den Nagel; bei den Eifelklängen ist er bis heute aktiv auf dem Flügelhorn dabei.

Im Jahre 1968 ahnte wohl noch niemand, welch ein Gewinn für die Eicher­scheider Vereine und das ganze Dorf ins Vereinsgeschehen aufgenommen worden ist.

1976 übernahm er als 18-jähriger zusammen mit Dietmar Breidenich 2 Jahre lang die Trainerverantwortung für die D-Jugend-Mannschaft der Germania. Von 1980-1982 war er Jugendleiter des SV Germania Eicherscheid.

Von 1998 bis heute ist er Kassenwart der Tenne GbR in Eicherscheid. Hier kümmert er sich bei jeder, und ich sage nochmals bei jeder Veranstaltung ums Wechselgeld. Darüber hinaus schreibt er im Auftrage der TENNE die beliebten Rechnungen für stattgefundene Privat-Veranstaltungen.

Seit dem Frühjahr 2009 ist Rolf auch als Lektor für die Pfarre St. Lucia Eicherscheid  ehrenamtlich tätig, was zur Folge hatte, dass er im gleichen Jahr, nämlich im November 2009, in den Kirchenvorstand von St. Lucia gewählt wurde. Diese Verantwortungen hat er auch heute noch inne.

Nun möchte ich zu den verschiedenen Aufgaben kommen, die er mit ganzem Herzblut in seinem Verein, dem Musikverein Eifelklänge Eicherscheid, ausgeführt hat. Hier war er bzw.ist er

– von 1974 – 1980 Notenwart

– von 1977 – 1992, 1998 – 2001 und von 2007 bis heute 2. Dirigent. Dies sind in Summe 27 Jahre!

– von 1995 – 1998 war er 1. Dirigent

– von 1986 – 2007 war er 21 Jahre lang 1. Vorsitzender seines Vereins

Wenn sie jetzt, wie ich, den Überblick verloren haben über die Anzahl der Jahre, in denen Rolf ehrenamtlich tätig war, kann ich nur sagen, ein Taschenrechner hilft. In Summe hat Rolf 92 Jahre irgendein Ehrenamt innegehabt bzw. hat es noch inne. Theoretisch, da er mit 16 Jahren begonnen hat, ist er somit jetzt 108 Jahre alt. Dafür hat er sich doch super gehalten.

Und da er so ein hilfsbereiter Kerl ist, hat er auch noch Zeit gefunden, meine Schwester Maria zu heiraten, mit der er 3 Kinder, eine Tochter und zwei Söhne, in die Welt gesetzt hat.

Aus meiner Sicht ist noch hervorzuheben, dass Rolf gemeinsam mit dem Ehrenvorsitzenden des TPK Eicherscheid, Herrn Günter Offermann, bewirkt hat, dass die beiden Musiktreibenden Vereine Eicherscheids nach vielen Jahren gegenseitiger Missachtung  mehr und mehr aufeinander zugegangen sind und heute ein harmonisches Verhältnis zueinander haben. Dies war sicherlich auch mit einer der Grundsteine, die es überhaupt ermöglicht haben,  die TENNE in Eicherscheid bauen zu können.

Als ehem. Vorsitzender des Trommler- und Pfeiferkorps Eicherscheid durfte auch ich mit ihm zusammenarbeiten. Dort habe ich ihn genauso erlebt, wie er auch als Privatperson ist: Sehr besonnen und überlegt in seinen (öffentlichen) Äußerungen und darauf bedacht, aufkommende Zwietracht zu verhindern bzw. diese Wogen wieder zu glätten.

Rolf, von Herzen den allerherzlichsten Glückwunsch aller Eicherscheider und von mir natürlich!

Danke für deine Arbeit.

Christof Huppertz

Tag des Ehrenamtes 2015 – Eicherscheid

Ehrenamtspreisträgerin 2015 für Eicherscheid ist Silvia Carl

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Die Laudatio finden für Silvia Carl Sie hier:

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Tag des Ehrenamtes 2014 – Eicherscheid

Alois Kell Ehrenamtspreisträger 2014

Ehrenamtspreisträger 2014 - Alois Kell

Beim 5. Simmerather Ehrenamtstag am Freitag, den 28. November wurde Alois Kell für Eicherscheid ausgezeichnet.

Im Folgenden lesen Sie die Laudatio des Ortsvorstehers Günter Scheidt

Alois Kell wurde vom Ortskartell einstimmig zum Ehrenamtspreisträger 2014 für Eicherscheid benannt. Er hat im letzten Jahr seinen achten runden Geburtstag gefeiert, alle Achtung, zumal es in seinem Leben auch gesundheitliche Probleme gab. Wie man auf den ersten Blick erkennen kann, ein freundlicher, liebenswerter Mensch, den jeder in Eicherscheid kennt.
Dafür gibt es zwei Ursachen, einmal führte er viele lange Jahre mit seiner Frau Anna einen Schuhladen mit Werkstatt und zum anderen hat er 27 Jahre lang, von 1958 bis 1985, vielen Jugendlichen im Ort das Fußballspielen beigebracht.
Mit 15 hat er selbst mit dem Fußballspielen in blau und weiß angefangen und, man wird es kaum glauben, hat diese schönste Nebensache der Welt 60 Jahre lang begeistert betrieben.
Seine Verdienste hat er sich aber insbesondere durch seine Funktion als qualifizierter Jugendleiter erworben. Ihm hat die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Freude bereitet und er war bereit, sich für diese einzusetzen. Er baute die Jugendabteilung auf und war 21 Jahre lang Ansprechpartner für alles, was mit der Organisation des Jugendfußballs zu tun hatte. Dazu gehörte neben dem Spielbetrieb auch die Organisation von Feierlichkeiten, Sportwochen und Jugendfahrten.
Darüber hinaus war er noch im Kreisjugendfußballausschuss 17 Jahre aktiv und hat sich auch dort für junge Menschen eingesetzt.
Nachdem er die Jugendleitertätigkeit an einen jüngeren übergeben hatte, übernahm er eine neue ebenso wichtige Aufgabe. Alois war für die Alte Herren Mannschaften Ü 40 und später Ü 50 verantwortlich. Er kümmerte sich 23 Jahre lang um alles, was zu regeln war, und auch die sogenannte „dritte Halbzeit“. Unter seiner Regie wurden 526 Spiele ausgetragen, er selbst ist 390-mal aufgelaufen.
Wie es sich für einen guten Eicherscheider gehört, war Alois Kell in weiteren Vereinen aktiv. 7 Jahre war er Mitglied im Pfarrgemeinderat, viele Jahre aktives Mitglied der Feuerwehr und im Trommler- und Pfeiferkorps.
Bei den Eicherscheider Großprojekten- Bau des Pfarrheims, des Sportheims, der Tenne und des Kunstrasenplatzes – gehörte unser Preisträger selbstverständlich zu den fleißigen Helfern. Auch heute ist der regelmäßige Sportplatzbesucher sich nicht zu schade, den Verein bei anfallenden Arbeiten zu unterstützen.
Lieber Alois, du hast enormes für unser Golddorf geleistet, dafür danke ich dir im Namen der gesamten Bevölkerung und gratuliere zu deiner großartigen Auszeichnung. Bleib weiter jung, fit und immer am Ball.

Günter Scheidt

Tag des Ehrenamtes 2013 – Eicherscheid

Ehrenamtsträger 2013 – Dieter Käfer

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Das Ortskartell unseres Bundesgolddorfes Eicherscheid hat für diese besondere Ehrung durch die Gemeinde Simmerath einstimmig Herrn Dieter Käfer ausgewählt.

Sein Glück und auch das seiner Frau Marianne liegt, da bin ich mir sicher, auf dem Rücken der Pferde. Das ist natürlich nicht der Grund für die Ehrung.

Dieter Käfer ist seit mehr als 33 Jahren im Vorstand des Reit- und Fahrverein Eicherscheid als Jugendwart und Sportwart aktiv. Im Jahre 1989, also vor 24 Jahren, übernahm er von meinem verstorbenen Vater das Amt des 2. Vorsitzenden, das er bis heute innehat.

Meist sind es 30 bis 40 Kinder, die er zwei Mal in der Woche in der Reithalle beim Voltigieren qualifiziert betreut und mit ihnen verschiedene akrobatische Übungen auf den Pferden einübt.

Bei vielen Aufführungen können die Gruppen dann ihr Können unter Beweis stellen.

Seine Vielseitigkeit im Umgang mit den Pferden zeigt sich an den vielen Sparten, in denen er als Ausbilder oder Helfer tätig ist. Dressur, Springen, Fahren, Voltigieren und Kaltblutreiten beherrscht er vorzüglich. Kein Wunder, dass er seit etwa 20 Jahren als Helfer bei einer der größten Pferdesportveranstaltungen der Welt, dem Chio in Aachen, gerne als Helfer gesehen wird.

In einem weiteren Dorfverein, dem Kaninchenzuchtverein Eicherscheid ist er schon 45 Jahre Mitglied, seit 38 Jahren leitet er die Geschicke dieses Vereins als Vorsitzender. Im Kreisverband Aachen-Süd ist er schon seit 10 Jahren Stv. Vorsitzender.

Mit Pferd und Wagen hat er immer wieder bei Veranstaltungen im Ort Vereine oder Mannschaften unterstützt.

Vor etwa drei Wochen hatte Dieter Käfer wieder seinen großen Auftritt. Er schlüpft dann in die Rolle des St. Martin und reitet beim Martinszug im Kostüm eines römischen Soldaten im Zug mit und verteilt im Anschluss daran in Eicherscheid den „Weckmann“.

33 Jahre  hat er in unserem Golddorf nun schon diese ehrenwerte  Aufgabe übernommen und erlebt immer wieder, wie ihn strahlende Kinderaugen anschauen.

Dieses Amt, das er auch noch in Dedenborn, Paustenbach, Einruhr, und Rurberg übernimmt, kann nur von einem Pferdekenner übernommen werden, der das Pferd immer beherrscht und für andere gefahrlos reiten kann.

Herzlichen Dank, lieber Dieter, für deinen jahrzehntelangen ehrenamtlichen Einsatz im und für unseren Ort.

Im Namen aller Bürgerinnen und Bürger gratuliere ich dir zu dieser großartigen Auszeichnung.

Günter Scheidt  – Ortsvorsteher für Eicherscheid

 

Tag des Ehrenamtes 2012 – Eicherscheid

Ehrenamtspreis 2012 für Kurt Förster

Ehrenamtspreis Kurt Förster

Das Ortskartell des Bundesgolddorfes Eicherscheid hat für die diesjährige Ehrung einstimmig Herrn Kurt Förster vorgeschlagen.

Der Sohn des letzten Eicherscheider Bürgermeisters Alois Förster war ein guter und leidenschaftlicher Fußballer. Er engagierte sich schon früh ehrenamtlich bei seinem Lieblingsverein Germania Eicherscheid.

Ab 1969 war er 5 Jahre lang qualifizierter Jugendtrainer und 2. Jugendleiter.  Der Hauptvorstand hatte seine Qualitäten schnell erkannt, so dass er anschließend 16 Jahre als engagierter Geschäftsführer entscheidend mit daran beteiligt war, dass der Verein nicht nur im Fußballsport eine positive Entwicklung nahm.

Insgesamt 26 Jahre, von 1975 bis 2001 war er aufgrund seiner Gewissenhaftigkeit Beisitzer in der Spruchkammer des Fußballkreises Aachen.

Seine beruflichen Fähigkeiten als Schriftsetzermeister nutzte er für vielfältige Dokumentationen.

  • 1976 brachte er die erste Vereinszeitung in unserer Region heraus, die im Laufe der Jahre immer weiter perfektioniert wurde.
  • 1977 folgte die Festschrift zum 50-Jährigen Bestehen seiner Germania.
  • 25 Jahre später, also 2002, brachte er das 368 Seiten umfassende Buch
  • Ein Vierteljahrhundert Sportbegeisterung in der Germania“-

zum 75jährigen-Jubiläum heraus.

Schon seit seiner Jugend sammelte Kurt Förster alles, was über seinen Fußballverein und über unseren Ort in der Zeitung stand. Daraus entstanden ausgiebige Chroniken, die er mittlerweile zu mehreren Büchern gebunden hat.

Höhepunkt seiner literarischen Arbeit war die Herausgabe des Buches „Eicherscheid – Ein Eifeldorf erinnert sich“ durch den Eifelverein Eicherscheid. Auf 208 Seiten hat Kurt Förster federführend mit einigen weiteren Autoren zwei Jahre lang schriftliche und mündliche Überlieferungen sowie Fotos aus früheren Zeiten zusammengestellt.

Kurt Förster war es auch, der mit Ludwig Siebertz vor circa einem Jahr den Arbeitskreis Geschichte in Eicherscheid initiierte. Die spannende Geschichte des Ortes wird jetzt im Internet für die Nachwelt dokumentiert.

Obwohl Sohn Martin regelmäßig betreut werden muss, findet Kurt immer wieder Zeit, sich ehrenamtlich zu betätigen. Selbstverständlich engagierte er sich im Planungsteam für die Dorfwettbewerbe und war auch der Initiator bei der Neuaufstellung des Weißen Kreuzes.

Wahrlich ein Vorbild des Ehrenamtlichen Einsatzes, herzlichen Glückwunsch lieber Kurt, auch im Namen des Ortskartells und aller Eicherscheiderinnen und Eicherscheider, du hast diese besondere Auszeichnung redlich verdient.

Günter Scheidt, Ortsvorsteher

Tag des Ehrenamtes 2011 – Eicherscheid

Eheamtspreisträger 2011 – Wilfried Huppertz

Tag des Ehrenamtes Auswahl

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

meine sehr geehrten Damen und Herren,

nicht nur ich, sondern ganz besonders der aus Eicherscheid zu Ehrende hat heute hier in der „Tenne“ ein Heimspiel. Warum das so ist, werde ich ihnen noch erklären.

Das Ortskartell Eicherscheid hat für die heutige Ehrung einstimmig Herrn Wilfried Huppertz vorgeschlagen.

Dass seine Frau Dorothea ihn, den geborenen Konzener,  geheiratet hat und hier eingemeindet hat, ist ein Glücksfall für unseren Ort. Er hat sich durch sein besonderes Engagement für unseren Ort außerordentlich verdient gemacht.

Er begann seine „Vereinslaufbahn“ 1992 als stellv. Jugendleiter beim Sportverein Germania Eicherscheid und füllte diese Funktion erfolgreich für 4 Jahre aus. 1996 übernahm er für 10 Jahre als 1. Vorsitzender die Verantwortung für den die geamte Germania. In dieser Zeit hat sein Wirken nachhaltige Spuren hinterlassen.

Die 1. Fußballmannschaft der Germania schaffte 1997 unter seiner Vereinsführung zum zweiten Mal den Aufstieg in die Landesliga, neue Vereinssparten kamen hinzu.

Eine der „schwierigen“ Aufgaben als Vorsitzender des Vereins war die Realisierung des Kunstrasenplatzes in Eicherscheid. Er hat mit seinem Vorstand das Risiko aufgenommen, statt eines Aschenplatzes einen Kunstrasenplatz zu erstellen. Die Mehrkosten mussten durch Eigenfinanzierung und einer Eigenleistung von knapp 7000 Arbeitsstunden der Mitglieder erbracht werden. Er war derjenige, der plante, organisierte, motivierte und auch selbst Hand anlegte.

Wilfried ist ein begeisterter Ski- und Snowboardfahrer, ein ausgebildeter und erfahrener Skilehrer, der schon vielen Eicherscheider Kindern und Jugendlichen, natürlich ehrenamtlich, das Ski fahren beigebracht hat.

Im Hintergrund sehen wir u.a. ein Foto, das ihn als Skifahrer zeigt. Gerade hieran erklärt er seinen Einsatz für die Allgemeinheit:

„Etwas stolz bin ich auf dieses Foto. Es zeigt, dass ich trotz meiner schweren chronischen Erkrankung, bei der ich immer wieder Rückschläge erlitten habe und immer noch erleide, mitten im Leben stehen darf. Vielleicht ist das der Grund meines ehrenamtlichen Engagements, der Gesellschaft, der ich letztlich durch den Fortschritt der Medizin und Naturheilkunde meine Lebensqualität verdanke, etwas zurückzugeben“ (O-Ton Wilfried).

Und nun komme ich auf das Heimspiel zurück.

Als Vorsitzender des Sportvereins gehörte Wilfried Huppertz zu den vier Vereinsvorsitzenden, die mit ihren Vereinsmitgliedern das Projekt „Tenne“ im Sommer 1996 in Angriff genommen und 1997 fertiggestellt haben. Aufgrund seiner beruflichen Erfahrung als Architekt bot er sich an, das Mammutprojekt zu planen und die Bauleitung zu übernehmen. Er kennt jeden Stein, jedes Stahlteil, jeden Balken und jede Leitung in diesem Haus, dass bis auf eine kleinen Zuschuss komplett von den vier Eicherscheider Vereinen und der Dorfbevölkerung finanziert wurde. Er plante, organisierte, und was vor allem wichtig war, er motivierte seine Mannschaft immer wieder.  „Aufgeben“ ist für Wilfried ein Fremdwort.

Schwierige Aufgaben sind für den 57-jährigen Eicherscheider reizvoll, sein Ehrgeiz erwacht jedoch erst richtig, wenn die Aufgabe „Unmöglich“ erscheint.

Auch nach Fertigstellung des „Eicherscheider Wohnzimmers“. engagiert er sich weiterhin als ehrenamtlicher Geschäftsführer der GbR für die Unterhaltung des großartigen Projektes.

Bei vielen Ideen, Initiativen und Aktivitäten hat er mitgewirkt (u.a. Hüttengaudi, Eis am Stiel, Wies’n-Gaudi). Diese hochkarätigen Veranstaltungen sind heute die Garanten für eine gesunde Finanzierung der Tenne.

Wilfried Huppertz, seit 2008 Vorsitzender des Hundesportvereins Eicherscheid übernahm 2010 den Vorsitz im Förderverein Pfarrheim Eicherscheid. Dieser Verein hat sich zur Aufgabe gestellt, das für die Bevölkerung und Vereine wichtige Haus langfristig zu erhalten.

Die Sanierung des Hauses war notwendig geworden, Wilfried Huppertz hat als Vorsitzender

mit seinem Vorstand und dem Kirchenvorstand die Federführung der Maßnahme übernommen, die in den letzten Tagen fertiggestellt wurde.

WIR wird in Eicherscheid groß geschrieben und WIR können uns glücklich schätzen, einen solch engagierten Menschen in unseren Reihen zu haben,

Herzlichen Dank Wilfried Huppertz.

Günter Scheidt, Ortsvorsteher

 

Tag des Ehrenamtes 2010 – Eicherscheid

Ehrenamtspreis der Gemeinde Simmerath 2010 für Franz-Josef Renner

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Die Ortschaft Eicherscheid hat nach einstimmigem Beschluss des Ortskartells Herrn Franz-Josef Renner für den Ehrenamtspreis 2010 der Gemeinde Simmerath vorgeschlagen.

Seit seinem 26. Lebensjahr bis heute und sicher auch weiterhin ist Franz-Josef Renner für die Jugendlichen des Sportvereins Germania Eicherscheid im Einsatz. Er regelt als Jugendleiter seit fast 30 Jahren alle organisatorischen Dinge, die bei der mit ca. 350 Kindern und Jugendlichen großen Jugendabteilung anfallen. Dies ist vor allem beachtenswert, da mehrere Sportarten  vom Fußball über Turnen, und Leichtathletik angeboten werden. Natürlich hat er sich für solch eine Aufgabe qualifiziert und die Jugendleiterlizenz erhalten.

Als Mitglied des Vorstands, für den er auch noch vielfältige Aufgaben insbesondere bei Veranstaltungen übernimmt,  trägt er zur verantwortungsvollen Leitung des Gesamtvereins bei.

Außerdem hat er die B-Lizenz als Fußballtrainer abgelegt und betreut und trainiert seit 1982 mindestens eine, manchmal auch zwei Jugendmannschaften aller Altersgruppen,  angefangen bei den Bambini bis zu den A-Junioren.

Den Sepp Herberger Preis für vorbildliche Jugendarbeit im Verein wurde seiner Jugendabteilung in den Jahren 1983, 1993 und 1999  zuerkannt. Sicher eine Auszeichnung auf die er und seine Mitarbeiter in der Abteilung stolz sein können.

2002 erhielt Franz-Josef Renner das Goldene Jugendleiter Ehrenabzeichen des Westdeutschen Fußballverbandes und ist seit 2005 Ehrenmitglied seines Heimatvereins SV Germania Eicherscheid.

Unzählige Stunden war und ist er zum Wohle der Jugendlichen unterwegs, ich gehe mal von 20 Stunden pro Woche aus, eine Zahl, die sicher nicht zu hoch gegriffen ist.

Das sind dann etwa 1000 Stunden im Jahr, da er die Arbeit nun fast 30 Jahre macht komme ich auf 30.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit, das sind dann 1250 Tage oder 3,5 Jahre in denen sich Franz-Josef Renner für die Allgemeinheit eingesetzt hat.

Herzlichen Glückwunsch für diese enorme Leistung,

herzlichen Glückwunsch für die heutige Auszeichnung.

Günter Scheidt, Ortsvorsteher