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Glasfaser Ausbau in der Gemeinde Simmerath

Pressemitteilung  der Gemeinde Simmerath
04. Mai 2017
Informationsveranstaltungen der Deutsche Glasfaser Netz Entwicklung GmbH starten
Bereits seit vielen Jahren ist die Gemeinde Simmerath bestrebt, die Breitbandinfrastruktur innerhalb des Gemeindegebietes zukunftsweisend zu entwickeln. Es ist der Gemeinde Simmerath gelungen, dass in den vergangenen Jahren in fast allen Ortschaften mit dem VDSL-Ausbau eine deutliche Internetverbesserung vorgenommen werden konnte.
Internetbasierte Anwendungen gewinnen aber weiter an Bedeutung. Bei privaten Haushalten und bei Gewerbebetrieben wächst die Nachfrage nach einer leistungsstarken Internetversorgung immer schneller. Die Übertragungsraten sind nach dem o.g. VDSL-Ausbau jedoch beschränkt.
Die Gemeinde Simmerath begrüßt es daher sehr, dass die „Deutsche Glasfaser“ in ein komplett neues Kommunikationsnetz, einem Glasfasernetz, investieren möchte. Dieses Glasfasernetz bietet im Gegensatz zum Kupferkabel nahezu unendliche Datenübertragungsgeschwindigkeiten.
Wie der Presse bereits entnommen werden konnte, hat sich der zuständige Fachausschuss des Gemeinderates Simmerath in seiner Sitzung am 28. März 2017 einstimmig für eine Kooperation mit der „Deutsche Glasfaser“ ausgesprochen.
Die „Deutsche Glasfaser“ bietet den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Simmerath den kostenfreien Ausbau eines Glasfasernetzes an, wenn mindestens 40% der Simmerather Haushalte das neue Netz nutzen möchten und dies mit der Unterzeichnung eines Vertrages deutlich machen.
Von der „Deutsche Glasfaser“ werden umfangreiche Informationen gegeben. Es erfolgen beispielsweise Informationen, welche Möglichkeiten ein Glasfaseranschluss bis in Ihr Haus (sog. „Fiber to the home“) bietet.
An folgenden Terminen finden ebenfalls Informationsveranstaltungen in den einzelnen Ortschaften im Gemeindegebiet Simmerath statt.

22.05.2017 – 19.00 bis 22.00 Uhr
Eicherscheid
Tenne, Bachstraße

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, die Informationsveranstaltung zu besuchen. Sollten Sie an dem Termin in Ihrem Ort verhindert sein, so besuchen Sie eine Informationsveranstaltung in einer der anderen Ortschaften. Dort erhalten Sie detaillierte Informationen zu den Planungen und können Fragen an die Mitarbeiter der Deutsche Glasfaser Netz Entwicklung GmbH oder an die Vertreter der Gemeinde Simmerath richten.
Bürgermeister Hermanns würde sich freuen, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger diese einmalige Chance nutzen, denn die Anbindung an ein Glasfasernetz ist sowohl für alle Bürger/innen als auch für Industrie, Handel und Gewerbe ein entscheidender Schritt in die digitale Zukunft.

Stolpersteine erinnern an »Koofmännsche«

Gunter Demnig setzt Zeichen gegen das Vergessen

Eicherscheid. »Nirgends wird die Wahrheit derart ehrlich ausgesprochen wie bei der Verlegung von Stolpersteinen.« Hanna Zack Miley hat schon viele Veranstaltungen gegen das Vergessen besucht und ist doch immer wieder. Die Buchautorin ist Jüdin, entfloh Nazi-Deutschland, während ihre Eltern ermordet wurden. Sie war Teil des legendären »Kindertransports«, dem kühnen Unterfangen, das 10.000 jüdische Kinder vor Hitlers Nazi-Regime rettete, indem es ihnen die sichere Fahrt nach England ermöglichte. »Meine Krone in Asche« ist ein Buch über die Kraft der Vergebung und der lange Weg zur persönlichen Heilung.

 Vertreter aus dem Eicherscheider Arbeitskreis Geschichte, den christlichen Kirchen und der Politiker umgarnten Künstler Gunter Demnig nach getaner Arbeit. Gleichsam bewegend wie das Wirken der »Stolpersteine« waren die Ausführungen von Hanna Zack Miley(4.v.r.) - die Buchautorin wurde 1939 mit dem »Kindetransport« aus Nazi-Deutschland gebracht.
Vertreter aus dem Eicherscheider Arbeitskreis Geschichte, den christlichen Kirchen und der
Politiker umgarnten Künstler Gunter Demnig nach getaner Arbeit. Gleichsam bewegend wie
das Wirken der „Stolpersteine“ waren die Ausführungen von Hannah Zack Miley (4. v.r.) , die
die Buchautorin wurde 1939 mit dem „Kindertransport“ aus Nazi-Deutschland gebracht.
 Stolpersteine erinnern an der Eicherscheider Pfarrkirche an „Koofmännsche“ und seine Familie
Fotos: Thomas Förster

Die 85-Jährige, die heute im Phoenix/Arizona, aber auch in Dahlem lebt war unter den vielen Gästen, die einem »wichtigen Moment in der Geschichte Eicherscheids« beiwohnten, wie Hanna Zack Miley es beschreibt. Der Künstler Gunter Demnig war in die Eifel gekommen, um »Stolpersteine« für die wahrscheinlich einzige jüdische Familie aus dem Monschauer Land  zu verlegen, die durch die Gräuel der Nationalsozialisten ihre Heimat verloren.

Integration

»Koofmännsche« nannten die Eicherscheider Kinder in den 1930er Jahren Leo Kaufmann liebevoll. »Er hatte immer ein paar Bonbons dabei«, erinnert sich Alois Nießen. Der heute 90-Jährige ging mit der Tochter der Viehhändler-Familie, Edith Kaufmann, zur Schule. »Die aus Aachen stammende Familie war im Dorf gut integriert, belegen viele Bilder dieser Zeit«, weiß auch Ludwig Siebertz. Er und seine Mitstreiter aus dem »Arbeitskreis Geschichte Eicherscheid« haben das Schicksal der jüdischen Familie aufgespürt.Vereinsmitglied Joachim Gostek hatte dafür akribisch die örtliche Schulchronik durchstöbert und Dinge ans Licht gebracht, »die uns auch über 70 Jahre danach schaudern lassen.«
Den Anstoß dazu gab eine Handvoll Jugendlicher, die mit dem evangelischen Pfarrer Jens-Peter Bentzin Nachforschungen betrieben hatten, wo Juden in der Eifel gelebt haben und was aus ihnen während des Nazi-Regimes geworden ist. »Es waren bewegende Erlebnisse, als wir uns auf die Spuren der Kaufmanns begaben und die Jugendlichen verstanden, was ihnen angetan worden war«, erklärt Bentzin.

Hetzparolen

»Unser Lehrer war ein Sadist«, hat Alois Nießen die Schuljahre vor dem Zweiten Weltkrieg nie vergessen. »Auf dem Weg zum Sport mussten wir am Haus der Familie Kaufmann vorbei marschieren und antisemitische Gesänge anstimmen«, erklärt der damals Elfjährige. Sonntags seien dann Mitglieder der NSDAP aufmarschiert und hätten ihre Antipati zum Ausdruck gebracht. »Beim Juden könnt ihr ruhig die Scheiben einschlagen, da passiert euch nichts«, habe Lehrer Hermann Althoff unverfroren die Kinder im Ort zu Gewalt aufgerufen.
Nach schwierigen und unerträglichen Jahren im Ort wurde Leo Kaufmann schließlich am 10. November 1938 – dem Tag nach der Reichsprogromnacht – verhaftet und zur Zwangsarbeit ins Konzentrationslager Sachsenhausen gebracht. »Am nächsten Morgen fand ich Glassplitter und kaputte Möbel auf der Straße vor dem Haus der Kaufmanns. Das Gebäude selbst war mit Hakenkreuzen beschmiert«, berichtet Alois Nießen.

Flucht

Als Kriegsversehrter des ersten Weltkrieges wurde Kaufmann nach sechs Wochen freigelassen – mit seiner Familie gelang ihm Anfang 1939 die Flucht ins nahe Belgien. Nach der deutschen Besatzung Belgiens überlebte die Familie den Zweiten Weltkrieg mit gefälschten Papieren. Nach Kriegsende kehrte Leo Kaufmann 1949 für wenige Monate nach Eicherscheid zurück, während seine Frau und Tochter in der Zeit in Mützenich wohnten. »Ich habe Leo Kaufmann auf seinem Weg nach Eicherscheid mit dem Mofa aufgegabelt«, weiß Alois Nießen. Das sei nur möglich gewesen, da sich sein Vater, der erste frei gewählte Bürgermeister Eicherscheids nach dem Zweiten Weltkrieg, immer loyal den Kaufmanns gegenüber gezeigt hatte.

Mahnmal

»Auch nach dem Krieg hatte er nicht vergessen, wer im Ort für die Gräuel mit verantwortlich gewesen war«, mutmaßt der Zeitzeuge. Kurze Zeit später emigrierte die Familie in die USA.
»In Zeiten, wo Fremdenhass wieder an Popularität gewinnt, sind diese Stolpersteine ein ganz wichtiges Zeichen der Menschlichkeit«, unterstreicht Eicherscheids Ortsvorsteher Günter Scheidt. Auch er habe erst durch die Nachforschungen des Geschichtskreises vom Schicksal der Kaufmanns erfahren.
»Ich danke den Eicherscheidern, dass sie den Mut bewiesen haben, diesem negativen Teil ihrer Geschichte einen Platz einzuräumen«, erklärte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns. »Schon in wenigen Jahren wird es keine Zeitzeugen mehr geben – aber diese Stolpersteine wirken nach.«
Gezielt wurden sie zwar nahe dem ehemaligen Wohnhaus der Kaufmanns verlegt, aber doch auf dem Parkplatz der Pfarrkirche. »Dieses Mahnmal gehört auf einen öffentlichen Platz«, waren sich Ortsvorsteher Scheidt und die im Ortskartell zusammen geschlossenen Dorfvereine einig, die das Unterfangen finanzieren.

Gedenken

Der Kölner Bildhauer Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir verlegt. Inzwischen liegen »Stolpersteine« in über 1100 Orten Deutschlands und in 20 Ländern Europas.

Monschauer Wochenspiegel 17.05.2017

Eifelverein lädt 148 Ortsgruppen nach Eicherscheid ein

Eicherscheid/Simmerath. Die traditionelle Frühjahrstagung des Eifelvereins findet dieses Jahr am Samstag, 20. Mai, in Eicherscheid statt. Alle Freunde der Eifel sind eingeladen.„Unsere Veranstaltungen sind öffentlich, deshalb freuen wir uns sowohl auf die Delegierten unserer 148 Ortsgruppen als auch auf jedes Nichtmitglied, welches sich über den Eifelvereins und die Schönheiten der Eifel informieren möchte“, so die Hauptvorsitzende Mathilde Weinandy aus Prüm.Im Mittelpunkt der Tagung stehen Rundwanderungen für Gäste und die Mitgliederversammlung für die Delegierten, beides zeitgleich am Vormittag. Die Ortsgruppe Eicherscheid des Eifelvereins unter Leitung von Herbert Franzen führt die Wanderer kostenlos über den Flurheckenweg durch die einzigartige Heckenlandschaft und über den Dreitälerweg entlang des Holz-, Belgen- und Drosselbaches. Auch eine Führung durch das Bundesgolddorf Eicherscheid fehlt nicht. Die Wanderungen starten um 10 Uhr; der Dorfrundgang um 14 Uhr. Treffpunkt ist stets die Festhalle „Tenne“. Dort wird auch Gelegenheit für ein Mittagessen geboten.Die Veranstalter rechnen mit 300 Teilnehmern aus der ganzen Eifel.Die Mitgliederversammlung befasst sich nicht nur mit Vereinsregularien. Für Spannung sorgt die Preisverleihung an diejenigen Ortsgruppen, die sich besonders um die Kulturpflege in der Eifel verdient gemacht haben. Es werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 3000 Euro verteilt. Auch werden die neuen Projekte des Eifelvereins zu den Themen „Hauptwanderwege 2.0“ und „MITwandern in der Eifel“ vorgestellt.Eifelverein lädt 148 Ortsgruppen nach Eicherscheid ein – Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/eifel/eifelverein-laedt-148-ortsgruppen-nach-eicherscheid-ein-1.1624761#plx482693608

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weitere Informationen auf der Seite des Eifelvereins

 Loipe Eicherscheid

Da kein Schnee mehr liegt, ist die Loipe zur Zeit nicht zu belaufen.

Günter Scheidt

Fotos 18.01.2017

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Auch zum Wandern ein Genuss, die Flurheckenlandschaft um Eicherscheid

Foto: Lothar Emmerich (18.01.2017)

Karneval in Eicherscheid

Kinderkarneval:

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Tag des Ehrenamtes 2015 in Eicherscheid

Ehrenamtspreisträgerin 2015 für Eicherscheid ist Silvia Carl

Tag des Ehrenamtes 2015 _018

Die Laudatio finden für Silvia Carl Sie hier:

Ehrenamtspreisträger 2015 A 4 Netz

 Dorfbikes für Eicherscheid Plakat

 

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Das Video vor dem Auftritt:

Tolle Karnevalsveranstaltungen in Eicherscheid

Karnevalsumzug am Dienstag

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Das Prinzenpaar der KG Sonnenfunken und die Kinderprinzessin Anne die I. – einfach bombastisch

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Kinderprinz Leon der 1. mit Gefolge auf seinem Prinzenwagen – da kommt Freude auf

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Fußgruppen – losse mer fiere

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Der Wagen des Elferrates – sehenswert

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Das Trommler- und Pfeiferkorps sorgt für die notwendige Unterhaltung – super

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Flotte Karnevalsmusik von den Eifelklängen – da kommt Stimmung auf

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Fußgruppe Feuerwehr – Spaß steht im Vordergrund

Kinderkarneval am Sonntag

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Kinderprinzessin der KG Sonnenfunken Anne die 1. und Kinderprinz der Germania Leon der 1. mit Gefolge – sehr selbstbewusst

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Treffen der Kinderprinzessinnen und -prinzen – ganz schön bunt

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Spaß und Freude bei den Kleinsten – tolle Kinderparty

Karnevalistischer Abend am Samstag

 

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Die Germania Tanzgruppe Baccaras, ein Genuss zum Abschluss

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Die Rurwürmer sorgen mit kölschen Liedern für Stimmung pur, Bürgermeister Hermanns ist begeistert

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Männertanzgruppe Kiescheflitscher – ein Genuss

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Sylv und Dan sorgen für riesige Stimmung

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Manni der Rocker – jeder Satz ein Lacher

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Showtanzgruppe der Rurberger Kiescheflitzer – tolle Truppe

Karnevalistischer Abend 2015_004Die Starlights – wahrlich ein Glanzlicht

 

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Tanzmariechen Jenny – ein ganz hervorragender Auftritt

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Blau und Weiß, die Männertanzgruppe der Zweiten und Dritten Mannschaft – tolle Idee und prima Show

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D´r Eifelbuur – einfach köstlich, Unterhaltung vom Feinsten

Eicherscheider testen Elektroauto

Kaum ein Geräusch ist zu hören, als Ortsvorsteher Günter Scheidt mit dem Dorfauto die Ladestation am Konsum in Eicherscheid verlässt – das Auto fährt schließlich mit Strom. Das hat seine Vor- und Nachteile, die die Bewohner des Ortes mit ihrem Dorfauto selbst erfahren können.

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Alois Kell Ehrenamtspreisträger 2014

Ehrenamtspreisträger 2014 - Alois Kell

Beim 5. Simmerather Ehrenamtstag am Freitag, den 28. November wurde Alois Kell für Eicherscheid ausgezeichnet.

Im Folgenden lesen Sie die Laudatio des Ortsvorstehers Günter Scheidt

Alois Kell wurde vom Ortskartell einstimmig zum Ehrenamtspreisträger 2014 für Eicherscheid benannt. Er hat im letzten Jahr seinen achten runden Geburtstag gefeiert, alle Achtung, zumal es in seinem Leben auch gesundheitliche Probleme gab. Wie man auf den ersten Blick erkennen kann, ein freundlicher, liebenswerter Mensch, den jeder in Eicherscheid kennt.
Dafür gibt es zwei Ursachen, einmal führte er viele lange Jahre mit seiner Frau Anna einen Schuhladen mit Werkstatt und zum anderen hat er 27 Jahre lang, von 1958 bis 1985, vielen Jugendlichen im Ort das Fußballspielen beigebracht.
Mit 15 hat er selbst mit dem Fußballspielen in blau und weiß angefangen und, man wird es kaum glauben, hat diese schönste Nebensache der Welt 60 Jahre lang begeistert betrieben.
Seine Verdienste hat er sich aber insbesondere durch seine Funktion als qualifizierter Jugendleiter erworben. Ihm hat die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Freude bereitet und er war bereit, sich für diese einzusetzen. Er baute die Jugendabteilung auf und war 21 Jahre lang Ansprechpartner für alles, was mit der Organisation des Jugendfußballs zu tun hatte. Dazu gehörte neben dem Spielbetrieb auch die Organisation von Feierlichkeiten, Sportwochen und Jugendfahrten.
Darüber hinaus war er noch im Kreisjugendfußballausschuss 17 Jahre aktiv und hat sich auch dort für junge Menschen eingesetzt.
Nachdem er die Jugendleitertätigkeit an einen jüngeren übergeben hatte, übernahm er eine neue ebenso wichtige Aufgabe. Alois war für die Alte Herren Mannschaften Ü 40 und später Ü 50 verantwortlich. Er kümmerte sich 23 Jahre lang um alles, was zu regeln war, und auch die sogenannte „dritte Halbzeit“. Unter seiner Regie wurden 526 Spiele ausgetragen, er selbst ist 390-mal aufgelaufen.
Wie es sich für einen guten Eicherscheider gehört, war Alois Kell in weiteren Vereinen aktiv. 7 Jahre war er Mitglied im Pfarrgemeinderat, viele Jahre aktives Mitglied der Feuerwehr und im Trommler- und Pfeiferkorps.
Bei den Eicherscheider Großprojekten- Bau des Pfarrheims, des Sportheims, der Tenne und des Kunstrasenplatzes – gehörte unser Preisträger selbstverständlich zu den fleißigen Helfern. Auch heute ist der regelmäßige Sportplatzbesucher sich nicht zu schade, den Verein bei anfallenden Arbeiten zu unterstützen.
Lieber Alois, du hast enormes für unser Golddorf geleistet, dafür danke ich dir im Namen der gesamten Bevölkerung und gratuliere zu deiner großartigen Auszeichnung. Bleib weiter jung, fit und immer am Ball.

E-ifel mobil in Berlin

Dörfer aus der LEADER-Region stellen ländliches Carsharing auf der „Grünen Woche“ vor
Besuch von Staatssekretär Dr. Kloos am Messestand

Carsharing, die geteilte Nutzung von Fahrzeugen, ist mittlerweile fester Bestandteil des im Sinne von Klimaschutz und Ressourcenschonung notwendigen Mobilitätswandels. In den Städten sind entsprechende Anbieter mit einem umfassenden Netz von Stationen etabliert. Im ländlichen Raum sind die Anforderungen an Carsharingangebote ungleich anspruchsvoller, weshalb sich kommerzielle Anbieter dort bislang kaum engagieren.

Der Schlüssel zum Carsharing auf dem Land liegt in bürgerschaftlich getragenen Initiativen. Dies ist eine erste wichtige Erkenntnis aus dem Projekt „E-ifel mobil“, welches die beim Naturpark Nordeifel angesiedelte Geschäftsstelle der LEADER-Region Eifel angestoßen hat und seit dem Jahr 2013 mit Akteuren aus Dörfern in den Kreisen Euskirchen und Düren sowie der StädteRegion Aachen umsetzt. Dabei werden sytematisch Organisationsformen für die geteilte Fahrzeugnutzung auf dem Land erprobt. Da das Projekt auch dazu dient, Bürger, Verwaltung und Unternehmen für die Möglichkeiten der nachhaltigen, klimafreundlichen Mobilität zu sensibilisieren, werden ausschließlich Elektrofahrzeuge eingesetzt.

Der Weitergabe von Erkenntnissen und Zwischenergebnissen sowie der Austausch mit anderen ländlichen Carsharing-Initiativen kommt besondere Bedeutung zu. Mit diesen Zielen präsentiert sich „E-ifel mobil“ vom 22. bis 26.01.2014 am Gemeinschaftsstand des Landes Nordrhein-Westfalen in der Mottohalle „Lebens(T)raum Dorf“ auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Zehn ehrenamtliche Projektvertreter aus den beteiligten Dörfern hatten in den letzten Monaten eine ansprechende Präsentation vorbereitet. Mit Postern, Broschüren und im persönlichen Gespräch informieren sie am Messestand über die Aktivitäten und demonstrieren zum Beispiel die verschiedenen Online-Buchungsportale. Alle Dörfer stellen sich im Laufe der Messewoche auch im Programm der Agrarsozialen Gesellschaft auf der „Landschau“-Bühne mit Vorträgen und in Talkrunden vor. Als besonderer Eye-Catcher hatte das Dorfauto aus Hürtgenwald-Gey, ein Elektro-PKW vom Typ Citroen C-Zero, seinen Weg nach Berlin gefunden. Das Modell einer Stromladesäule rundet das Bild ab.

Dass das Projekt mittlerweile auch bundesweit als vorbildlich wahrgenommen wird, zeigte der Besuch von Dr. Robert Kloos, Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, am Stand. Der Euskirchener Bundestagsabgeordnete Detlef Seif hatte den Staatssekretär eingeladen, die Aktivitäten in der Eifel kennenzulernen. Gemeinsam informierten sie sich aus erster Hand über die Initiative „E-ifel mobil“. Gemeinsam mit den Projektakteuren aus den Eifeldörfern erläuterte LEADER-Regionalmanager Alexander Sobotta die Idee hinter „E-ifel mobil“.

In der StädteRegion Aachen beteiligt sich Simmerath-Eicherscheid an „E-ifel mobil“. Ortsvorsteher Günter Scheid und seine Frau Renate stellten in Berlin das Konzept vor. Ein Dorfauto wird in wenigen Tagen als neues Gemeinschaftsprojekt der Eicherscheider unter dem aktuellen Dorfmotto „Neue Energie für ein starkes Miteinander“ anrollen. Das Projektteam um den Ortsvorsteher erwartet damit einen weiteren Beitrag zur Stärkung der Infrastruktur, z.B. durch die Anbindung an den örtlichen Lebensmittelladen und die ergänzende Nutzung für die Warenauslieferung. Geplant ist zudem ein bedarfsorientierter ehrenamtlicher Fahrservice. Die Eicherscheider bauen beim Dorfauto vor allem auf den starken Zusammenhalt und die vielen gemeinsamen Aktivitäten im Dorf. Denn dadurch konnten schon viele Gemeinschaftsprojekte im Dorf realisiert werden. So konnten auch die Auszeichnungen als Golddorf im Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2007 und mit dem „Europäischen Dorferneuerungspreis für ganzheitliche, nachhaltige und mottogerechte Dorfentwicklung von herausragender Qualität“ 2010 erreicht werden. Für die Pilotphase stellt die EWV Energie- und Wasser-Versorgung Stolberg das Auto zur Verfügung.

Wie in vielen anderen Mittelgebirgsregionen müssen in der Eifel für den Weg zur Arbeitsstätte, zu Freizeitaktivitäten und zur täglichen Versorgung vergleichsweise weite Distanzen überwunden werden. Der ÖPNV ist zwar gut entwickelt, häufig bietet er aber keine Alternative zur Nutzung des PKW. Wie eine Befragung in der LEADER-Region Eifel ergeben hat, verfügen über 60 % der Haushalte über mindestens zwei Autos.

In Simmerath-Eicherscheid, Nideggen-Berg, Hürtgenwald-Gey und Blankenheim-Freilingen haben sich engagierte Personen zusammengeschlossen, um ein Elektroauto und in einem Fall auch Pedelecs, Fahrräder mit elektrischer Tretunterstützung, gemeinsam zu nutzen. Für den Zeitraum einer mehrmonatigen Testphase stellen die ene Energie Nordeifel und EWV Energie- und Wasser-Versorgung Stolberg sowie die Kreisverwaltung Düren die Fahrzeuge zur Verfügung. Während dieser Zeit stehen die Entwicklung dauerhaft tragfähiger und auf die Anforderungen des ländlichen Raums zugeschnittener Betriebsmodelle sowie die Gewinnung weiterer Nutzer im Vordergrund. Die Dörfer werden dabei durch die LEADER-Geschäftsstelle unterstützt und begleitet. Die StädteRegion Aachen sowie die Kreise Euskirchen und Düren beteiligen sich im Rahmen ihrer Klimaschutz- und Mobilitätskonzepte sowohl finanziell als auch durch aktive Mitarbeit an dem bis Anfang 2015 angesetzten Projekt.

 

20 Jahre Tenne – ein Erfolgsmodell

25.04.2017 – Eifeler Zeitung Das Erfolgsmodell am Rande des Heckenlandes Die Eicherscheider Tenne wird 20 Jahre alt . Gemeinschaftsleistung des Dorfes war zukunftsweisende Entscheidung. Rekordbauzeit von nur zehn Monaten. Von Peter Stollenwerk Eicherscheid. In erlebnisreiche Erinnerungen tauchten Ende der vergangenen

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Bauernmuseum Prospekt 2

Ein Blick zurück im Bauernmuseum

Ab 9. April öffnen Anneliese und Josef Arnolds wieder ihre alte Scheune. Über 1000 Exponate aus dem bäuerlichen Leben. Eicherscheid. Es ist wie eine Reise in eine andere Zeit: Wer das Eicherscheider Heimatmuseum von Anneliese und Josef Arnolds betritt, fühlt

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Loipe Eich 2010 _003

Loipe Eicherscheid – Schneelagebericht

Es liegt kein Schnee mehr in Eicherscheid. Die 7 Kilometer lange Tour (verkürzbar) verläuft durch die wunderschöne  Flurheckenlandschaft und bietet Panoramablicke über das winterliche Rurtal. Gestartet wird in der Bachstraße, direkt am Kunstrassenplatz. Günter Scheidt und Dieter Kockler SV Germania

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Karnevalistischer Abend 2015_093

Karneval

Karnevalstage Sonntag der 07.02.2016 Am Tulpensonntag, um 16.00 Uhr begann die Eicherscheider Kinderkarnevalssitzung! Auch dieses Jahr gab es Tolitäten die an diesem Tag proklamiert wurden. Als erstes wurde die komplette Tenne von den Moderatoren Simon Schroiff und Maurice Kell begrüßt.

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Dorfauto Eifelverein

E-ifel mobil in Berlin

Dörfer aus der LEADER-Region stellen ländliches Carsharing auf der „Grünen Woche“ vor Besuch von Staatssekretär Dr. Kloos am Messestand Carsharing, die geteilte Nutzung von Fahrzeugen, ist mittlerweile fester Bestandteil des im Sinne von Klimaschutz und Ressourcenschonung notwendigen Mobilitätswandels. In den

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